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09.06.2026
- 07:00 UHR
- Ratgeber - Kollegengespräch
Fahrrad, E-Bike, S-Pedelec
Welche Versicherung wirklich nötig istVORSCHLAG ZUR ANMODERATION:
HUK: Wann braucht welches Rad welche Versicherung Fahrräder sind längst nicht mehr nur einfache Drahtesel. Viele Modelle kosten heute mehrere tausend Euro, E-Bikes sind technisch anspruchsvoll, und schnelle S-Pedelecs gelten rechtlich fast schon als kleines Kraftfahrzeug. Gleichzeitig werden Räder gestohlen, beschädigt oder sind in Unfälle verwickelt. Aber welche Versicherung greift eigentlich wann? Und wer braucht sogar ein eigenes Versicherungskennzeichen? Darüber sprechen wir jetzt mit meinem Kollegen Dirk Freytag. Hallo Dirk. Frage: Dirk, Fahrrad, E-Bike, S-Pedelec — wo liegt aus Versicherungssicht der entscheidende Unterschied? Antwort: Der wichtigste Unterschied ist die Geschwindigkeit der Motorunterstützung. Beim klassischen Fahrrad fährt man allein mit Muskelkraft. Beim normalen Pedelec unterstützt der Motor nur bis 25 Kilometer pro Stunde. In diesen Fällen ist das Thema Haftpflicht häufig über die private Haftpflichtversicherung mit abgedeckt — also dann, wenn ich als Radfahrer einen Unfall verursache und jemand anderes dadurch geschädigt wird. Anders ist es beim schnellen S-Pedelec. Da endet die Unterstützung erst bei 45 Kilometern pro Stunde. Dafür muss man mindestens 16 Jahre alt sein, braucht die Fahrerlaubnis der Klasse AM und eine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung. Deshalb ist dann auch ein Versicherungskennzeichen nötig. Frage: Viele denken beim Fahrrad eher an Diebstahl als an Unfälle. Was sollte man da wissen? Antwort: Räder sind beliebt — leider auch bei Dieben. Der Schutz hängt aber stark vom Vertrag ab. Über die Hausratversicherung ist ein Fahrrad oft versichert, wenn es aus der Wohnung, der Garage oder aus einem abgeschlossenen Keller gestohlen wird. Viele Verträge lassen sich erweitern. Dann ist auch der sogenannte einfache Diebstahl mitversichert — also wenn das Rad unterwegs abgeschlossen vor dem Café, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt verschwindet. Wichtig ist dabei immer: Welche Vorgaben macht der Versicherer? Reicht ein handelsübliches Schloss, oder muss es ein bestimmtes Schloss sein? Und passt die Versicherungssumme überhaupt zum Wert des Rades? Gerade moderne E-Bikes kosten schnell mehrere tausend Euro, warnt Grit Renning von der HUK-Coburg: „Wer ein hochwertiges Fahrrad oder E-Bike besitzt, sollte den Versicherungsschutz wirklich passend zum eigenen Nutzungsverhalten auswählen. Wird das Rad täglich draußen abgestellt, reicht ein einfacher Basisschutz oft nicht aus. Wichtig ist auch, die Vorgaben zum Schloss genau zu kennen. Denn im Schadenfall wird geprüft, ob das Fahrrad ordnungsgemäß gesichert war.“ Das heißt: Nicht nur der Wert des Bikes zählt, sondern auch die Frage, wie und wo ich es im Alltag nutze. Frage: Ok, einfach gefragt: Wann reicht die Hausratversicherung — und wann lohnt sich eine eigene Fahrradversicherung? Antwort: Für ein normales Alltagsrad kann eine gute Hausrat-Erweiterung völlig ausreichen, vor allem wenn es vor allem gegen Diebstahl abgesichert werden soll. Eine eigenständige Fahrradversicherung geht aber oft weiter. Sie kann zusätzlich Schäden durch Unfall, Sturz oder Bedienfehler abdecken. Bei E-Bikes sind je nach Vertrag auch Motor, Akku, Feuchtigkeitsschäden oder Tierbisse mitversichert. Deshalb lohnt sich so eine eigene Fahrradversicherung besonders bei teuren E-Bikes, Lastenrädern oder Rädern, die täglich genutzt und häufig draußen abgestellt werden. Am Ende muss der Schutz zum Risko passen: Ein 500-Euro-Fahrad braucht nicht zwingend denselben Schutz wie ein 4.000-Euro-E-Bike.
HalloFrage:Dirk, Fahrrad, E-Bike, S-Pedelec — wo liegt aus Versicherungssicht der entscheidende Unterschied? Antwort:Der wichtigste Unterschied ist die Geschwindigkeit der Motorunterstützung. Beim klassischen Fahrrad fährt man allein mit Muskelkraft. Beim normalen Pedelec unterstützt der Motor nur bis 25 Kilometer pro Stunde. In diesen Fällen ist das Thema Haftpflicht häufig über die privat...
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